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Küchenzubehör – Der Wasserkocher

In der heutigen Zeit sind unter anderem zwei Dinge kaum noch wegzudenken: im Alltag das Internet, in der Küche ein Wasserkocher. Wer dann im Internet nach einem passenden Modell mit bestimmten Vorstellungen sucht, wird nur schwer fündig, weil die Auswahl einfach erschlagend ist und manche Seiten nur die teuersten Produkte als hochwertig anpreisen.

Dabei kommt es doch immer auf den individuellen Bedarf an: der Eine möchte lieber einen einfachen Wasserkocher für möglichst wenig Geld, der Nächste lieber ein möglichst zeitloses Modell, andere hingegen vielleicht lieber ein Edelstahlgerät oder eins mit möglichst hoher Leistung. Um allen gerecht zu werden, haben wir diese Seite ins Leben gerufen, auf der wir Wasserkocher beschreiben und kurz alle Funktionen erläutern – wir sprechen aber ausdrücklich keine Kaufempfehlung für ein bestimmtes Modell aus, mit dem der Hersteller besonders viel verdienen könnte oder Sie besonders arm werden, denn uns liegt die Zufriedenheit der Käufer am Herzen.

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Was ist für mich beim Kauf eines Wasserkochers wichtig?

Man sollte immer ungefähr wissen, worauf man Wert legt, ob das Gerät also besonders zügig erhitzen sollte oder man viel Wasser auf einmal benötigt (etwa im Büro), er möglichst sicher, hochwertig oder schön sein soll oder einfach nur ein einfaches, günstiges Modell, wo Zusatzfunktionen eher hinten anstehen.

  • Leistung: Man muss hier nach vielen Kriterien unterscheiden: legt man Wert darauf, dass das Wasser besonders zügig erhitzt wird, sollte man zu einem Modell mit mindestens 2400 oder 3000 Watt greifen, da nur diese immer schnell für ein paar Tassen Heißgetränke dienlich sein können.

  • Inhalt: Wer viel Wasser auf einmal erhitzen möchte, sollte dagegen auf das Fassungsvermögen achten, als Maximum haben sich dabei ca. 1,7 Liter etabliert, die für mehrere Tassen ausreichend sind. Viele Geräte haben dabei durchschnittlich 1,5 Liter oder mehr, was für Zuhause auch bei mehreren Gästen gut oder ebenfalls in der Büroküche angebracht ist.

  • Aussehen: Wenn man eher auf Optik aus ist, soll man den Kauf eines Modells aus Kunststoff vermeiden, da nur Edelstahl-, Metall-, Keramik- oder Glas-Wasserkocher auch wirklich optimal aussehen, manche haben sogar beleuchtetes Innenleben, um so die Wasserstandsanzeige auch bei schlechtem Licht gut lesen zu können. Zudem schmeckt bei günstigen Kunststoffmodellen das Wasser unter Umständen nach Plastik oder der Kocher verformt sich im schlimmsten Fall nach längerer Benutzung.

  • Pflege und Reinigung: Des Öfteren hört man von Leuten, dass Wasserkocher für Kalkablagerungen anfällig sind, was mittlerweile aber von vielen Herstellern auch als Problem erkannt und behoben wurde, da man die Heizelemente mit einer Edelstahlplatte verdeckt hat und die bei erhitzendem Wasser entstehenden Kalkplättchen vom Boden abgestoßen werden. Doch keine Sorge, in die Tasse gelangen sie dank eines Kalkfilters, den man im Regelfall leicht ausbauen kann, auch nicht. Wenn Sie trotzdem Kalk im Wasserkocher haben, gibt es natürlich auch eine Anleitung, um den Wasserkocher richtig zu entkalken.

  • Farbe: Diese ist reine Geschmackssache, davon ist die Qualität nicht abhängig und kann eher nach dem Material und der Ausstattung gewählt werden, üblich ist hier mittlerweile bei fast allen Standard-Modellen in der Regel eine 360°-Funktion, die also dafür sorgt, dass der Boden mit dem Kabel verbunden, der eigentliche Wasserkocher aber kabellos ist und so beliebig in der Küche herumgetragen werden kann. Ebenfalls sind bei höherpreisigen Geräten neben der automatischen Abschaltung bei maximaler Temperatur Sicherheitsfunktionen wie ein Überhitzungsschutz (Abschaltung bei zu hoher Temperatur) oder ein Trockenkochschutz (Gerät kann nicht aus Versehen leer betrieben und beschädigt werden) integriert.

  • Reisewasserkocher: Manche Modelle wurden von den Produzenten speziell für unterwegs entwickelt und haben daher neben weniger Größe, Gewicht und Stromverbrauch auch die Möglichkeit, die Spannung bei Bedarf von 230 auf 120 Volt zu drosseln, um sie in jedem Land betreiben zu können.

 

Edelstahl-Wasserkocher

Edelstahl Wasserkocher

Edelstahl-Wasserkocher Ottoni Fabbrica | 2400W | 1,7Liter

Vor allem in der heutigen Zeit kommt es auch in der Küche immer mehr auf hochwertige Optik und gute Qualität an, wenn man die Geräte lange behalten will. Gerade günstige Plastikgeräte vom Discounter bieten da nur wenige Funktionen und sorgen für eher nachteilige Optik in der Küche, da die Wasserkocher sich vom Aussehen einfach nicht anpassen lassen könne.

Abhilfe schaffen da hochwertige Varianten aus Edelstahl – zumal gerade dabei auch die Hersteller viele nützliche Funktionen aufrüsten und in vielen Fällen alles Wünschenswerte mit eingebaut haben und so bspw. den Kochvorgang und die Reinigung erheblich vereinfachen. Standard ist da schon fast das verdeckte Heizelement, um es vor Kalkablagerungen zu schützen und lange Haltbarkeit zu garantieren. Dazu kommen ebenso meist einhändige Bedienung, 360°-Technik, sodass man kein Kabel mitnehmen muss und schlussendlich große Füllmenge und viel Leistung.

Nachfolgend sind unsere aktuellen Favoriten übersichtlich dargestellt, sodass man selbst vergleichen kann, auf was man wert legt – es ist in jedem Fall für jeden Geschmack etwas dabei.

 

Glas-Wasserkocher

Glas-Wasserkocher

Glas Wasserkocher | BPA Frei | auto Abschaltung | Doppelter Heizapparat | Lebensmittelqualität | 2200W

Wer etwas besonders Hochwertiges sucht und beim Wasserkocher sich etwa nicht nur mit Edelstahl anfreunden kann, sollte zu einer Variante greifen, die mit viel Glas daher kommt. Es ist in jedem Fall optisch sehr viel besser als Discounter-Wasserkocher mit viel Plastik, außerdem beugt das Glas Geschmacksveränderungen vor, mit denen man ab sofort nicht mehr rechnen muss – dazu ist das zeitlose Aussehen sehr vorteilhaft und passt ausnahmslos in jede Küche perfekt.

Aber die Optik ist natürlich nicht einziges Entscheidungskriterium, auch bei Leistung und Füllmenge sind viele Hersteller auf einem optimalen Weg, man kann gleichzeitig viel Wasser einfüllen und einen schnellen, recht leisten Kochvorgang genießen. Auch ein Kalkschutz für das Heizelement und ein Filter für etwaige Kalkreste ist meistens im Wasserkocher vorhanden, um zum Einen komplizierte Reinigungen zu vermeiden, aber auch klares, sauberes Wasser zu genießen. Die Bedienung erfolgt häufig mit einer Hand und man muss kein Kabel mitnehmen, da die Station separat vom Kocher gehalten wird.

In der Tabelle sind die aktuellen Top-Kandidaten aufgelistet, die besonders herausstachen und viele Funktionen, hochwertige Optik und gute Qualität mitbringen – hier ist für alle ein guter Wasserkocher dabei, der lange Freude bereitet.

 

Wasserkocher richtig entkalken – so geht´s

Wer schon länger seinen Wasserkocher regelmäßig in Gebrauch hat und dazu noch in einer Gegend mit entsprechender Wasserhärte wohnt, hat früher oder später mit einem verkalkten Gerät zu kämpfen. Der Kocher braucht immer länger, womöglich setzen sich ab und an Kalkplättchen an der Heizspirale ab und gelangen ins Getränk – sehr unschön. Was man ganz unkompliziert machen kann, damit der Kalk aus dem Wasserkocher verschwindet und gar nicht erst wiederkommt, zeigen wir Ihnen hier.

 

Mittel zum Entkalken des Wasserkochers

Natürlich bietet auch das Zuhause eine Fülle an Mitteln, um dem Kalk Beine zu machen, doch nicht alle wirken dabei gleich gut. Dafür gibt es

  • Essig
  • Essigessenz (stärker konzentriert)
  • Backpulver
  • Zitronensäure
  • Cola
  • Aspirin

Bis auf die stärksten Mittel, Zitronensäure und Essigessenz, findet man wohl alle Mittel bei sich im Haus. Diese benötigt man auch nur in hartnäckigen Fällen, wenn man den Kocher erst ein paar Monate hat, reichen auch normale Hausmittel.

 

Wie reinigt man den Wasserkocher richtig?

Essig nimmt man vor allem dann, wenn die Kalkablagerungen noch nicht allzu stark sind – vermeiden sollte man aber bspw. Balsamico-Essig aufgrund es hohen Zuckergehaltes, der sich absetzt. Apfel-, Wein- und Branntweinessig sind völlig ausreichend und man braucht nur drei, vier Esslöffel in den Kocher geben. Anschließend zur Hälfte mit Wasser füllen, aufkochen und anschließend noch mindestens zwei Stunden stehen lassen. Dann kann man den Wasserkocher einfach ausschütten, einmal mit Wasser durchspülen – voila! Der Kalk ist verschwunden. Sollte dies nicht der Fall sein, ist es ratsam, Essigessenz oder Zitronensäure zu nutzen.

In erster Linie nutzt man Essigessenz, wenn die Ablagerungen bereits fortgeschritten sind, also etwa schon seit einem Jahr oder länger bestehen. Dabei den Wasserkocher bis zum Kalkrand mit einem Viertel Essenz und drei Vierteln Wasser füllen und auch hier aufkochen lassen. Danach das Gerät noch zwei Stunden stehen lassen und abschließend mit Wasser ausspülen, bis der Geruch der Essenz wieder verflogen ist – jetzt ist der ganze Kalk weg.

Backpulver ist ähnlich stark konzentriert wie Essig, benötigt aber im Gegensatz dazu längere Einwirkzeit. Wenn man den Kocher zur Hälfte mit Wasser gefüllt hat, noch drei Esslöffel Backpulver dazu und aufkochen, anschließend über Nacht stehen lassen und ausspülen. Wenn der Kalk sich besonders stark festgesetzt hat, kann es auch hier sinnvoll sein, zu Essigessenz oder Zitronensäure zu greifen.

Bei Zitronensäure ist prinzipiell genauso vorzugehen wie bei Essigessenz – man benötigt dafür aber nur etwa drei Esslöffel, da sie recht stark konzentriert ist. Vermischt mit dem Kocher, der zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist, einmalig erhitzen und für zwei Stunden einwirken lassen. Dann gründlich ausspülen, um den ganzen Kalk loszuwerden.

Eher unbekannt ist die Variante mit Aspirin: eine Tablette im halb gefüllten Wasserkocher auflösen, wieder ausleeren, mit einem Schwamm nachwischen und ausspülen, dies reicht immerhin, um leichten Ablagerungen den Garaus zu machen. Dafür entfällt die Einwirkzeit nahezu komplett, man kann das Gerät also direkt wieder nutzen.

Wer zur Cola greift, sollte ebenso wie bei Backpulver lieber über Nacht einwirken lassen, damit sie hilft. Nach dem Einwirken einfach ausleeren, mit einem Lappen ausputzen und mit Wasser nachspülen, auch hier immerhin gegen leichte Ablagerungen nützlich.

 

Im Voraus gegen Kalk im Wasserkocher vorgehen

Viele Hersteller haben das Problem erkannt und sorgen bereits vor. So sind in fast allen Geräten Kalkfilter installiert, die verhindern, dass gelöste Ablagerungen ins Glas oder die Tasse geschüttet werden. Doch auch gegen immer langsamer werdende Heizelemente hat man ein Mittel – abgedeckte Heizelemente, die damit nicht mehr verkalken können. Wer so einen modernen Wasserkocher noch nicht besitzt, wird auf unserer Seite fündig.

Wenn man vorerst aber etwas Geld sparen möchte, ist auch der Einsatz von einem der oben genannten Mittel erst einmal ausreichend. Und um dann weitere Ablagerungen wieder zu verhindern, sollte man regelmäßig mit einem Schwamm oder Lappen ein Mal feucht durch den Kocher putzen.

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